Singapur

Eingeckecked und sofort los in die grosse Stadt. Da sich mein Hostel in Chinatown befindet nehme ich mir dieses Viertel zuerst vor. Aber, Chinatown ist Chinatown, bleibt Chinatown. Klar hat es je nach Land seinen eigenen Charme aber es ueberrascht nicht mehr so sehr. Dazu muss ich aber auch sagen: Lecker ist lecker, bleibt lecker 🙂

Leider liegt derzeit eine dichte Nebelschwade ueber der Stadt. Es ist natuerlich warm aber die Sonne blickt kaum durch. Wie ich in Erfahrung gebracht habe kommt der Dunst aus Richtung Indonesien, wo vor ein paar Tagen Brandrodungen stattfanden, der Urwald platt gemacht wurde um Plantagen fuer Palmoel entstehen zu lassen. Auch wenn die skyline fuer mich nun nicht ganz so glitzert, stehen hier beachtliche Gebaeude und die Architektur ist wirklich atemberaubend. Und natuerlich wissen auch die Singapurer wie’s geht und ziehen bei Einbruch der Dunkelheit noch den Joker der Lichteffekte, mit Lasershows und Lichtspielen von Schiffen, Bruecken und Wolkenkratzern – wow, fast unbeschreiblich. Man muss es sehen, mit Superlativen um mich zu schmeissen macht hier keinen Sinn. Zufaellig fand vorgestern das Mondfest statt, der zweitgroesste chinesische Feiertag, und ich hab ein paar ziemlich verstoerenden chinesischen Auftritten (Theaterspiele und Gesangseinlagen) beigewohnt. Puh, war das ein Krach 😀

Etwa 9 % der Einwohner sind Inder, und so gibt es auch ein ‚Little India‘. Auch sie schaffen sich hier ihr eigenes kleines Land in ihrem Viertel. Und wieder – das Essen, yuuuuuummy! Jeden Tag spaziere ich also stundenlang durch die Stadt, esse viel und vielseitig und entspanne mich zwischendurch im Hop-on Hop-off Bus. Da der Dunst hier aber wirklich keinen Spass macht (die laufen hier schon wie in Bangkok mit Atemmasken rum), habe ich also nach vier vollen Tagen einen Ueberblick und Eindruck gewonnen und mache mich auf nach Bali!